DAS FRANKFURTER BRETT IST ZURÜCK.
Das Frankfurter Brett war fast ein ganzes Jahr lang verschwunden.
Jetzt ist es wieder da.
Ich bin Johannes Schreiter – Erfinder des Frankfurter Bretts sowie Inhaber von Marke und Patent.
Im November 2025 habe ich die Insolvenzmasse der Vorgängerfirma übernommen und begonnen, alles wieder zusammenzuführen.
Nachdem ich zunächst den Shop fast unkommentiert einfach wieder geöffnet hatte, sind die größten Probleme der Anfangszeit jetzt gelöst und ich möchte einen Einblick geben, was zur Situation geführt hat, wo wir heute stehen – und wie es von hier aus weitergeht.
Für Alle, die das gar nicht so richtig interessiert, die aber ein gutes Brett zu einem guten Preis suchen:
🌞DER SHOP IST GEÖFFNET.🌞
UNSER ANGEBOT
Die Bretter, die jetzt verfügbar sind, sind die letzte Serie der ersten Generation.
Es gibt einen Rabatt von 15% zum Generationswechsel.
PHOENIX
Die Nachfrage ist sehr groß. Sehr schön.
Es wird daher noch eine letzte Serie geben. Liefertermin voraussichtlich Ende Juni.
Das Signatur-Zubehör bleibt bestehen.
Behälter und Schnittstellen müssen teilweise erst wieder neu produziert werden.
Das führt aktuell bei einzelnen Artikeln zu längeren Lieferzeiten.
Schnittstellen
Die Schnittstelle °3 ist vorbestellbar, mit etwas längerer Lieferzeit beim Rohmaterial.
Die Schnittstellen 1 und 2 sind verfügbar.
-> Zu den Angeboten
Weiteres Zubehör
Das Sortiment wird schrittweise ergänzt.
Artikel wie der Sekt und die Grubentücher wird es wieder geben.
Die angegebenen Lieferdaten dienen als Orientierung.
Verzögerungen in der Produktion können den Versandzeitpunkt beeinflussen.
Bei Bestellungen mit mehreren Artikeln bestimmt das späteste Datum den Versand.
1 - VERGANGENHEIT
Was 2012 mit der Idee eines Schneidebretts mit herausziehbaren Bügeln begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem sehr erfolgreichen Projekt.
Zeitweise arbeiteten über 40 Menschen daran, mit Produktion in Deutschland und einer modernen Fertigung in Estland.
Mit dem Wachstum kamen allerdings auch Herausforderungen und Problemstellungen, die wir nicht mehr wirklich lösen konnten.
Unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie sich die Firma weiterentwickeln sollte, führten intern zu zunehmenden Spannungen.
Gleichzeitig entstanden Strukturen, die in dieser Form auf Dauer nicht tragfähig waren.
In dieser Situation habe ich die Entscheidung getroffen, den Vertrieb zu stoppen.
Das war kein leichter Schritt, aber aus meiner Sicht notwendig, um weiteren Schaden zu vermeiden und eine saubere Grundlage für einen Neustart zu schaffen.
Die Folge war die Insolvenz der damaligen Betreibergesellschaft Mitte 2025 – ein aufreibender Vorgang mit ungewissem Ausgang.
VERANTWORTUNG
Durch meine Entscheidungen gibt es Bestellungen, die durch die Insolvenz nicht mehr ausgeliefert werden konnten.
Das bedeutet: Menschen haben ihr Vertrauen in die Marke und das Produkt gesetzt und wurden zunächst enttäuscht.
Das darf nicht so sein.
Ich werde dafür die Verantwortung übernehmen.
Gleichzeitig ist klar:
Damit diese Verantwortung auch tatsächlich eingelöst werden kann, muss der Neustart zunächst wirtschaftlich stabil aufgebaut werden.
Mein Fokus liegt deshalb aktuell darauf, die Firma sauber aufzustellen und eine tragfähige Grundlage für die Zukunft zu schaffen.
Sobald diese Basis steht, werde ich mich systematisch mit den offenen Fällen beschäftigen und Lösungen erarbeiten.
Entweder werden die Bestellungen dann aus Lagerbestand der alten Generation erfüllt oder es gibt einen Gutschein für die neue Generation.
Alte Generation? Ja.
Ich habe nämlich eine weitere, tiefgreifende Entscheidung getroffen:
Das FRANKFURTER BRETT wird komplett überarbeitet.
(Mehr dazu unter "3 - Blick nach vorne".)
2 – GEGENWART
Die Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter haben glücklicherweise einen Ausgang gefunden, der einen Neustart möglich macht.
Seit November 2025 arbeite ich daran, das Frankfurter Brett neu zu ordnen und zu stabilisieren.
Das ist kein Neustart auf der grünen Wiese.
Sondern zunächst ein Prozess, Dinge wieder zusammenzuführen, die auseinandergefallen waren.
Warenbestände aus verschiedenen Lagern zusammenziehen, mit Menschen reden, Lösungen finden.
Strukturen neu denken und so flexibel wie möglich aufsetzen.
Die Chancen der Situation erkennen, lang gehegte Pläne umsetzen und sich auf die Zukunft freuen.
Heute ist das meiste wieder unter Kontrolle.
Der Bestand ist in unserem Lager in Offenbach gebündelt.
Der Versand läuft wieder inhouse – schlank, direkt, ohne Umwege.
Das Team ist klein, aber fokussiert.
Fast ein bisschen wie ganz am Anfang.
Nur mit deutlich mehr Erfahrung.
Fazit Gegenwart
Die Struktur steht, das Lager ist voll bis unter das Dach und der Shop ist endlich wieder aufgeräumt und gepflegt.
Seit letzter Woche sind die ersten Neu-Produktionen von Ware in Auftrag gegeben.
Pünktlich zu Ostern lebt das Frankfurter Brett also wieder.
Auferstehung? Naja - ein bisschen vielleicht. 🙂
Auf jeden Fall ist es ein Neubeginn. Und es wird gut.
3 – BLICK NACH VORNE
Das Frankfurter Brett kommt nicht einfach zurück.
Es wird neu aufgebaut und auf eine neue Ebene gebracht.
Seit rund zwei Jahren arbeite ich an der nächsten Generation – im CAD, in Prototypen, im Detail.
In den letzten Jahren sind über 300.000 Frankfurter Bretter durch unsere Hände gegangen.
Von unseren Kunden kam sehr viel Feedback zurück.
Sehr viel Einblick in echte Nutzungssituationen.
Dabei entstand ein sehr klares Bild davon, was wichtig ist und was funktioniert – und was nicht.
Gleichzeitig habe ich mich immer tiefer mit moderner Fertigung beschäftigt.
Holz, Verleimung, Spannungen im Material, Oberflächen, Details in der Nutzung.
Irgendwann weiß man:
Es gibt nicht viele Menschen, die sich so intensiv mit Schneidebrettern beschäftigen.
Als ich angefangen habe, waren Schneidebretter im Grunde einfache Holzstücke.
Oft Abschnitte aus der Möbelproduktion, die als Schneidebrett eine Zweitverwertung fanden.
Das Frankfurter Brett war das erste Produkt, das das Schneidebrett spürbar weitergedacht hat.
Seitdem beschäftigen mich im Kern die Fragen, die erstaunlich selten gestellt wurden:
-> Was passiert eigentlich beim Kochen?
-> Warum hat eigentlich noch nie jemand auf dem Schneidebrett für Ordnung gesorgt?
-> Wäre es nicht gut, Schneidebretter so hochwertig zu bauen, dass sie uns Menschen ein Leben lang begleiten?
Ähnlich wie Margarete Schütte-Lihotzky bei der Frankfurter Küche erstmals den Arbeitsprozess analysiert und daraus eine funktionale Lösung entwickelt hat - nur noch tiefer im Detail.
Und genau an diesem Punkt setze ich jetzt wieder an.
Ich setze an bei dem Produkt, das damals eine echte Innovation war – und sich in der Praxis, also im Leben vieler Menschen, bewährt hat.
Und ich weiß, wo es noch besser werden kann.
Mir kommt es so vor, als müsste ich jetzt nur noch die richtigen Punkte verbinden, um all das, was ich in den letzten Jahren gelernt und verstanden habe, in ein neues Produkt zu überführen.
Ein Prototyp steht vor mir auf dem Tisch – und ich kann sagen:
Das wird wieder ein großer Schritt.
Wie lange dauert es noch, bis man das neue Brett kaufen kann?
Mindestens ein Jahr.
Zuerst muss ich ein neues Team aufbauen, in Deutschland und in Estland.
Die Serienfertigung vorbereiten, Material einkaufen, den Shop aufsetzen und letztendlich das neue Produkt vorstellen.
Dabei geht es nicht darum, schnell zu sein.
Sondern darum, es diesmal richtig zu machen.
Das dauert und nimmt viel Aufmerksamkeit in Anspruch.
Ich bitte daher um Geduld und etwas Nachsicht, wenn Angebot und Kommunikation zunächst nicht wieder auf dem früheren Niveau sind.
Ich weiß noch zu gut, wie leicht das Tagesgeschäft den Tagesablauf dominiert – während die wirklich wichtigen Dinge liegen bleiben.
FAZIT
Der Neustart läuft.
Wenn du schon länger mit dem Gedanken spielst, dir ein Frankfurter Brett zu holen,
ist das gerade ein guter Zeitpunkt.
Und wenn du sagst, du wartest lieber auf die nächste Generation,
ist das genauso nachvollziehbar.
Dann lohnt es sich, dranzubleiben.
Es geht gerade erst los.
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